Wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht, müssen wir zunächst seine Komplexität anerkennen. Nachhaltigkeit hat viele Facetten und umfasst alles von extremer Armut bis hin zu Kohlenstoffemissionen. Es geht nicht nur um Recycling oder die Reduzierung von Treibhausgasemissionen; es geht darum, Systeme zu schaffen, die auch in Zukunft funktionieren, ohne Ressourcen zu erschöpfen oder Gemeinschaften oder die Umwelt zu schädigen.
Mondis Engagement für offenen Dialog und Zusammenarbeit sowie für die Suche nach nachhaltigen Lösungen hat im Laufe der Jahre viele wirkungsvolle Partnerschaften hervorgebracht.
Ein Beispiel hierfür ist unsere seit über 30 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen WWF und Mondi. Sie konzentrierte sich in der Vergangenheit auf den Schutz von Feuchtgebieten und die Wasserbewirtschaftung in vorrangigen Einzugsgebieten und wird sich auch weiterhin für die Wassersicherheit in Südafrika einsetzen.
Darüber hinaus gibt es das einzigartige Wissenschafts- und Wirtschaftsnetzwerk TEAMING UP 4 FORESTS, das von Mondi und IUFRO gegründet wurde, um zentrale Herausforderungen bei der nachhaltigen Bereitstellung von Holzprodukten zu bewältigen und so den gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden.
Unsere Partnerschaft mit dem Endangered Wildlife Trust zielt darauf ab, den Biodiversitäts-Fußabdruck in unseren südafrikanischen Forstbetrieben zu kartieren. Dadurch haben wir wichtige Arten identifiziert und Methoden zur Berechnung der Auswirkungen auf die Biodiversität erforscht. Durch diese und andere Partnerschaften wissen wir, dass wir wirklich etwas bewirken.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht 2024.
Wir sind überzeugt, dass unser Geschäftserfolg eng mit dem Wohlergehen und dem Wohlstand unserer Gemeinden verbunden ist. Dies gilt insbesondere für Mondi Südafrika (MSA), wo unsere Aktivitäten tief in die Gemeinden, in denen sie tätig sind, eingebettet sind. Eine effektive Einbindung der Stakeholder ist daher ein Grundpfeiler für den Aufbau von Vertrauen, die Auseinandersetzung mit lokalen Problemen und die Entwicklung gezielter Sozialinvestitionsprogramme.
Ein solches Programm ist Mondi Zimele, das 2007 als Initiative zur Entwicklung kleiner Unternehmen gegründet wurde, um die wirtschaftliche Unabhängigkeit und Selbstversorgung ländlicher Gemeinden zu fördern. Seit seiner Einführung hat das Kleinholzprogramm von Mondi Zimele über 3.800 Kleinbauern unterstützt. Im Jahr 2024 bezog Mondi rund 190.000 Tonnen Holz von kleinen ländlichen Betrieben, was etwa 10 % des Holzbedarfs von Mondi Südafrika entspricht.
Eine nachhaltige Papierlösung zu finden, ist nicht so einfach, wie wir es gerne hätten. Deshalb haben wir einen nachhaltigen Papierleitfaden entwickelt.
Um Kunden unter anderem zu helfen, zu verstehen, ob Recyclingpapier die einzige nachhaltige Option ist, was der Unterschied zwischen den verschiedenen Umweltzeichen ist, was nachhaltig gewonnenes Holz bedeutet und ob es möglich ist, Papier ohne Chlor zu bleichen.
Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen sollen Ihnen helfen, eine fundierte Entscheidung für das richtige nachhaltige Papier für Sie zu treffen.
Denn Nachhaltigkeit ist kein Ansatz, der für alle gleich ist.
Wir bei Mondi lernen nicht nur ständig dazu, sondern geben unser gewonnenes Wissen auch kontinuierlich weiter.
Wie die neueste Forschung von Mondi und der österreichischen Universität für Bodenkultur (BOKU), die die Komplexität der Kohlenstoffdynamik im Hinblick auf bewirtschaftete und geschützte Wälder beleuchtet. Da Wälder etwa ein Drittel der Erdoberfläche bedecken und wichtige Ökosystemleistungen erbringen – vom Bodenschutz über Rohstoffe bis hin zur Klimaregulierung –, hat diese Art der Forschung weit mehr Auswirkungen als nur auf unsere eigene Branche.
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