Lassen Sie uns die Zeit etwas zurückdrehen und uns gemeinsam ansehen, wie Druckerherstelle, Papiergroßhändler und Kunden die Einführung von Color Copy erlebten und warum Color Copy für viele heute noch das Papier der Wahl ist.
Als der erste Farblaserdrucker im Jahr 1987 entwickelt wurde, war bald klar, dass eine solche Innovation eine spezielle Art Papier benötigen würde: eines für genau
diesen spezifischen Anwendungsfall, mit speziellen Oberflächeneigenschaften, das sich wesentlich vom üblichen Büropapier unterscheiden würde.
Bei Mondi Neusiedler war die enge Zusammenarbeit mit den Herstellern schon immer einer der Eckpfeiler des Unternehmenserfolgs. Kein Wunder also, dass Druckerhersteller an Mondi herantraten um ein für jene Maschinen geeignetes Papier zu entwickeln.
Abhijit Ghosh, ehemaliger Leiter des Technischen Kundendienstes, erinnert sich:
Für Kurt Brandl, damals Produktionsleiter bei Mondi Neusiedler, war klar, was die Hersteller brauchten:
Kurt Brandl, ehemaliger Produktionsleiter bei Mondi Neusiedler
1989, nach zweijähriger Forschung und Entwicklung, kam Color Copy auf den Markt und erfreute sich bald vor allem bei den Herstellern großer Beliebtheit. Manfred Maczuga, Technical Spezialist für Minolta Europe zu jenem Zeitpunkt als ihr erster digitaler Farbdrucker CF70 vorgestellt wurde, verwendete Color Copy von Anfang an.
Er war von der Papierqualität so überzeugt, dass er als Technical Produkt Manager Produktion Printing Colour die Gewohnheit hatte, zu Kunden, die mit Druckqualitätsproblemen zu kämpfen hatten, zwanzig bis fünfzig Blatt Color Copy zu bringen. Den Unterschied zwischen gewöhnlichem Papier und Color Copy aus erster Hand zu erleben, war für viele eine augenöffnende Erfahrung:
Manfred Maczuga, seit 33 Jahren bei Konica Minolta Europe
Und er ist nicht allein: Heutzutage schätzen viele Hersteller die Lauffähigkeit von Color Copy, und verwenden es als Benchmark-Papier für die Entwicklung und Fehlerbehebung.
Innovationen sind jedoch von Natur aus disruptiv. Kunden, die an ein bestimmtes Produkt gewöhnt sind, werden möglicherweise nicht immer die erste
Gelegenheit nutzen, Neues auszuprobieren, insbesondere wenn dieses Produkt an brandneue Technologien gebunden ist. Wolfgang Riedl, Purchase & Product Management Director Office Papers Europapier Austria, erinnert sich:
Wolfgang Riedl, Europapier Österreich
Glücklicherweise änderte sich das mit der Zeit. Bedruckte Muster und Erfahrungen aus erster Hand ermöglichten es Druckern, Color Copy näher kennenzulernen. Durch den Einsatz in der Produktion wurde es schnell für seine gleichbleibende Qualität und Lauffähigkeit geschätzt.
Seit dreißig Jahren liefert Color Copy Tag für Tag gleichbleibend hohe Qualität. Aber was ermöglicht eine so konstant gleichbleibende Qualität? Für Kurt Brandl läuft es auf Folgendes hinaus:
Schon vor dreißig Jahren waren die Qualitätsstandards hoch, wie Carina Kropp, Technical Customer Service & Development Engineer, sagt, aber auch hier brachten Innovationen im Laufe der Jahre noch Verbesserungen. Vor allem Fortschritte in der Drucktechnologie trieben die
Entwicklung von Color Copy voran. Die enge Zusammenarbeit mit Druckerherstellern ist darum heute genauso wichtig wie damals.
Carina Kropp, Technische Kundendienst- und Entwicklungsingenieurin, Mondi Neusiedler
Schnelles Reagieren geht einher mit dem rasanten technologischen Fortschritt. Heidemarie Reiter, Head of Process Development & Labor bei Mondi Neusiedler, ist unter anderem dafür verantwortlich, wie und wo
technologischer Fortschritt innovative Lösungen einfordert.
Heidemarie Reiter, Leiterin Prozesstechnik & Labor bei Mondi Neusiedler
Für Druckereien bedeutet diese Vielzahl an Geräten, in Kombination mit den Fortschritten bei der Druckauflösung mehr Optionen beim Digitaldruck. Für
viele ist Color Copy die erste Wahl für alltägliche Anwendungen und für andere, insbesondere in außergewöhnlicheren Grammaturen oder Formaten, ist es die Art von Premium-Papier, die sie für besondere Anlässe verwenden.
Sabine Schwerthauer, Leiterin der AUVA-Hausdruckerei:
Sabine Schwerthauer, Leiterin der AUVA-Hausdruckerei.
Die Existenz von Color Copy-Schwergewichten wie 200 g/m² ist das Ergebnis einer weiteren technologischen Entwicklung: Druckmaschinen, die höhere Grammaturen zulassen. Diese noch breitere Palette ermöglichte es den Eigentümern von Druckereien, ihr Druckanwendungsportfolio zu erweitern, das sie wiederum ihren eigenen Kunden anbieten konnten.
Wer einen Blick auf das heutige Color Copy-Portfolio wirft, das unbeschichtete und beschichtete Versionen, Grammaturen von bis zu 400 g/m2 und ein äußerst vielfältiges Formatangebot wie die aktuellen Bannerformate umfasst, erkennt, dass sich Konsistenz und Innovation nicht ausschließen. Im Gegenteil: Kombinieren Sie beide und 30 Jahre Erfolg sind nur der Anfang.
Um zu erfahren, wie ein Papiervertrieb wie Europapier Austria das Wachstum von Color Copy von den Kinderschuhen bis zum dreißigsten Geburtstag begleitete und förderte, hören Sie sich einfach das gesamte Interview mit Wolfgang Riedl in unserem "Print & Paper"-Podcast an:
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