Wir investieren in unsere Betriebe, um die Umweltleistung zu verbessern und die Zuverlässigkeit sowie Versorgungssicherheit für unsere Kunden zu erhöhen. Diese Modernisierungen steigern die Energieeffizienz, erhöhen die Eigenversorgung mit Strom und senken die Treibhausgasemissionen (THG), wodurch wir ein verlässlicherer Partner werden und bessere Produkte liefern können.
Von Österreich über die Slowakei bis nach Südafrika tragen diese gezielten Investitionen auch zu unserem Mondi Action Plan 2030 und den wissenschaftlich fundierten Net-Zero-Zielen bei.
Im Jahr 2024 hat Mondi Neusiedler technische Modernisierungen abgeschlossen, um die Energieeffizienz zu steigern, THG-Emissionen zu senken und die Betriebssicherheit in der Fabrik für ungestrichenes Feinpapier in Niederösterreich zu verbessern.
Das Investitionsprogramm umfasste die Modernisierung des Rückgewinnungskessels, des Trockners, des Dampfakkumulators und der Dampfturbine. Insgesamt werden die THG-Emissionen um über 20 %, NOx-Emissionen um bis zu 10 % und der Gasverbrauch um etwa 25 % reduziert.
Im Jahr 2025 begann der Bau eines neuen Biomassekraftwerks am integrierten Zellstoff- und Papierwerk von Mondi in Ružomberok, Slowakei, als Ersatz für den bestehenden Rindenkessel. Diese Investition erhöht die Energieautarkie von 75 % auf 90 % und sorgt für eine zuverlässigere Energieversorgung für das Werk und die lokale Gemeinschaft. Es wird erwartet, dass die Stickoxid-Emissionen (NOₓ) um 50 % und die Emissionen von Feinstaub um bis zu 83 % im Vergleich zum alten Kessel reduziert werden.
Dieses Projekt folgt auf unsere Investition im Jahr 2022 in eine anaerobe Vorbehandlungsanlage für Abwasser, die organische Rückstände behandelt.
Am Standort Richards Bay wurde 2021 die Energieanlage modernisiert, wodurch die Scope-1- und Scope-2-THG-Emissionen jährlich um 250.000 Tonnen gesenkt wurden. Aufbauend darauf wurde eine weitere Modernisierung genehmigt, bei der drei kohlebefeuerte Kessel bis 2026 durch einen Biomassekessel ersetzt werden. Insgesamt sollen die THG-Emissionen des Werks um bis zu 350.000 Tonnen pro Jahr gesenkt werden.
Seit 2019 hat das Werk Mondi Merebank die Scope-1-Emissionen reduziert und bedeutende Schritte zur Senkung der Scope-2-Emissionen aus eingekauftem Strom unternommen. Ein neuer Turbogenerator mit höherer Kapazität wurde installiert, um die Stromproduktion zu erhöhen und die Eigenversorgung zu verbessern. Dadurch wurden die Scope-2-Emissionen um bis zu 35.000 Tonnen pro Jahr gesenkt. Ein weiterer Turbogenerator soll 2025 in Betrieb genommen werden, um die Stromerzeugung weiter zu steigern.
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